Energie braucht man bei Ausflügen, Camping, auf Festivals oder auch beim Wandern in einem Basecamp. Dafür gibt es wunderbare Optionen, eben solche Energieträger mit sich führen zu können. Eine Powerstation stellen wir hier vor.
Mit 230,4 Wh Kapazität gehört die revolt HSG-230 zu den kompakteren Vertretern ihrer Klasse. Trotzdem stellt die Powerstation eine vollwertige 230-Volt-Steckdose mit 300 Watt Dauerleistung und bis zu 600 Watt Spitzenleistung bereit. Entscheidend ist dabei die reine Sinuswelle. Durch diese lassen sich auch empfindlichere elektronische Geräte wie Notebooks betreiben.

Tragegriff, viele Anschlüsse und sehr gute Kapazität. Diese Powerstation erfüllt wirklich viele Wünsche.
Für Camping, Vanlife, Garten oder als überschaubare Notstromversorgung für zuhause ergibt das ein interessantes Verhältnis aus Leistung und Mobilität. Mit 21,7 × 14,7 × 13,1 cm und rund 3,2 Kilogramm bleibt die Station vergleichsweise handlich.
Powerstation für Camping mit sieben Anschlüssen
Die Anschlussauswahl ist für diese Größenklasse erfreulich breit. Neben der 230-Volt-Steckdose stehen zwei 12-Volt-Ausgänge, drei USB-A-Ports und USB-C Power Delivery mit bis zu 60 Watt bereit. Einer der USB-A-Anschlüsse unterstützt Quick Charge 3.0. Damit kann die mobile Powerstation beispielsweise gleichzeitig Smartphone, Kamera, Beleuchtung und weiteres USB-Zubehör versorgen. Ein Laptop lässt sich je nach Modell sogar direkt per USB-C laden, wodurch die verlustreichere Wandlung über die 230-Volt-Steckdose entfallen kann. Da es außertourlich für diese Gerätegröße ist, betonen wir es in unserem Solar-Powerstation Test noch einmal: Diese Menge an Anschlüssen und Schnittstellen sind wirklich in jeder Hinsicht positiv zu betonen.

Zwar ohne Solarpanel im Lieferumfang aber diese sind günstig erhältlich und selbst ohne lädt die Powerstation rasch und liefert Energie für unterwegs.
Interessant ist auch der verwendete LiFePO4-Akku. Der Hersteller nennt nach mehr als 2.500 Ladezyklen noch mindestens 80 Prozent Restkapazität. Ein Batteriemanagement-System überwacht Lade- und Entladevorgänge. Für Nutzer, die ihre Powerstation fürs Camping nicht nur zweimal im Jahr aus dem Schrank holen, sondern regelmäßig einsetzen, ist die hohe Zyklenfestigkeit ein relevanter Punkt.
Solar Powerstation für autarkere Wochenenden
Über den separaten Solareingang akzeptiert die HSG-230 bis zu 40 Watt, was de facto ein recht guter Wert für ein Gerät dieser Größenkategorie ist. Ein Solarpanel gehört allerdings nicht zum Lieferumfang. Glücklicherweise sind kleine klappbare oder auch größere inzwischen sehr günstig erhältlich. In Kombination damit wird aus dem mobilen Akku eine kleine Solar Powerstation, die sich abseits einer Steckdose nachladen lässt.
Wegen des vergleichsweise kleinen 230-Wh-Speichers ist das besonders für überschaubare Verbraucher interessant. Im Grunde ganz egal ob Smartphones, Kameras, Router, LED-Licht oder ein Laptop. All die genannten Geräte zu versorgen passt deutlich besser zum Konzept als Heizgeräte, Wasserkocher oder andere leistungsstarke Haushaltsgeräte.
Solarstation auch für Homeoffice und Stromausfall interessant
Die Powerstation muss nicht zwingend im Camper stehen. Bei einem Stromausfall kann sie beispielsweise Router und kleinere Kommunikationsgeräte weiter versorgen. Im Garten liefert sie Strom für Elektronik ohne Verlängerungskabel. Eine integrierte LED-Leuchte mit bis zu 400 Lumen und SOS-Modus erweitert den Nutzwert zusätzlich.
Das Display informiert recht zuverlässig über Ladestand und Betriebszustand. Hier konnten wir keine Aussetzer oder Falschinfos feststellen, was bei anderen Geräten manchmal der Fall ist, je nachdem, wie sie die Anzeige auf- oder abrunden. Damit bewegt sich die revolt weniger in Richtung großer Solargenerator für tagelange Autarkie, sondern eher in Richtung kompakter Energiezentrale, die schnell mitgenommen werden kann.

Outdoor, Camping, Urlaub und Adventure sind die idealen Einsatzzwecke für die tragbare Powerstation von revolt.
Fazit im Solarstation Test: Autarke Energiequelle, stets einsatzbereit
Die revolt Powerstation trifft einen interessanten Mittelweg in vielerlei Hinsicht. Mit 230 Wh bleibt sie deutlich transportabler als große Camping-Stromspeicher, bietet aber bereits 230 Volt, reine Sinuswelle, USB-C PD und zahlreiche weitere Anschlüsse. Ihre 300-Watt-Grenze muss bei der Gerätewahl berücksichtigt werden.
Für Notebook, Smartphone, Licht, Kameraequipment und andere kleinere Verbraucher ist die Powerstation mit 230V dagegen gut aufgestellt. Besonders der langlebige LiFePO4-Akku und die optionale Solarladung machen sie zu einer vielseitigen Lösung für Camping, mobiles Arbeiten und eine kleine Stromreserve zuhause.
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